Rauchzeichen Ausgabe 06 Juli 2010
Liebe Freunde von “Fairness-fuer-Raucher”, die Wahl ist vorbei und das traurige Ergebnis ist bekannt. Aufgrund der niedrigen Wahlbeteiligung konnten knapp 23 % der Wahlberechtigten mit ihren Ja-Stimmen beim sogenannten “Volksentscheid” ein totales Rauchverbot in Bayern durchsetzen. Diese Zahl sollte man sich vor Augen halten, wenn die ÖDP behauptet, dass “das Volk” entschieden habe. Was macht “Fairness für Raucher” zukünftig? PS: Wir sind nach wie vor auf Ihre Unterstützung angewiesen, darum bitten wir Sie weiterhin um Spenden. Vielen Dank. 
Die Gründe für diesen Wahlausgang sind vielfältig:
Eine CSU, die ihr eigenes Gesetz nicht verteidigt hat und der ÖDP, der SPD und den GRÜNEN das Feld überließ. (Wer als Raucher oder toleranter Nichtraucher jetzt noch die CSU wählt, ist selber schuld!)
Gedankenlose Raucher, die nicht zur Wahl gegangen sind.
Wirte, die sich bis auf wenige Ausnahmen nur unzureichend engagiert haben und Wähler, die teilweise nicht wussten, was JA und NEIN eigentlich bedeutet.
Eine zwar gut dotierte aber ineffiziente Kampagne vom Aktionsbündnis „Bayern sagt NEIN“ (VEBWK), bei der viele Fehler gemacht wurden
Eine ÖDP, die so getan hat, als gäbe es kein gültiges Nichtraucherschutzgesetz.
Leider konnte auch “Fairness-fuer-Raucher” aufgrund des geringen Budgets den Wahlausgang nicht so intensiv beeinflussen, wie wir es uns gewünscht hätten. Trotzdem ist es uns gelungen, rund 1 Million potenzielle Wähler zu informieren, was durch die Verbreitung von über 150.000 Flyern, und ca. 100.000 Aktionskarten, der Produktion von Plakaten, dem Dreh eines YouTube-Videos, der Produktion und Verteilung von Edgar-Cards und Aktionen mit Künstlern und Musikern etc. erreicht wurde.
“Fairness-fuer-Raucher” gelang es darüber hinaus die Medienzurückhaltung zu durchbrechen und mit einigen Fernseh- und Presseauftritten in lokalen und überregionalen Medien auf die Problematik aufmerksam zu machen.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den vielen Menschen bedanken, die uns mit Spenden und tatkräftigem Einsatz geholfen und unterstützt haben. Viele haben Tag und Nacht gearbeitet, Flyer und Poster verteilt, mit Wirten gesprochen, Aktionen durchgeführt und für unsere gemeinsame Sache gekämpft.
Bemerkenswert daran ist, dass rund die Hälfte unserer “Aktivisten” und Spender Nichtraucher waren. An alle nochmals vielen Dank.
Nach einer kurzen Phase des Nachdenkens hat sich unsere Gruppe einhellig dafür ausgesprochen, dass wir weitermachen. Wir werden Sie weiterhin über Neuigkeiten, Gerichtsurteile und legale Ausweichmöglichen zum Thema “totales Rauchverbot” informieren.
Es ist deshalb nach wie vor möglich und sinnvoll, sich auf unserer Website einzutragen. Eines unserer nächsten Ziele wird sein, die Raucher und toleranten Nichtraucher besser zu organisieren. Wir wollen dadurch erreichen, dass wir uns zukünftig effektiver als bisher gegen die zunehmende Verbotspolitik und die Einschränkungen der persönlichen Freiheiten durch die Politik zur Wehr setzen können.
Sagen Sie dies bitte auch Ihren Freunden und Bekannten, denn wir möchten, dass möglichst viele Menschen für ein freiheitliches Bayern eintreten.
Ihre
IG Fairness für Raucher
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