Jetzt ist es amtlich: Das Rauchverbot führt zu Umsatz- und Arbeitsplatzverlusten!

Eine repräsentative Studie zeigt auf, dass gerade die kleinen Kneipen unter dem Rauchverbot leiden. Rund 30 % weniger Umsatz sind der Normalfall. Aber es geht noch weiter...

Die vom Münchner Institut für Marktforschung (MIFM) durchgeführte Befragung von 600 Gastronomiebetrieben zeigt u.a. auf, dass:

  • Eine große Mehrheit das Rauchverbot für eher schlecht hält
  • Rund 30 % der Gäste wegbleiben
  • Fast 2/3 der Gäste kürzer in der Gaststätte verweilen
  • 70 % der Kunden Stammgäste sind
  • Die Mehrheit der Stammgäste seltener kommt
  • Zwei Drittel durchschnittlich 28 % Umsatzrückgang beklagen
  • 1/3 der betroffenen Gastonomen bereits Entlassungen/Arbeitszeitverkürzungen vorgenommen haben
  • 47 % Wirte kennen, die ihren Betrieb bereits geschlossen haben
  • Knapp 30 % selbst über eine eventuelle Schließung nachdenken

Dr. WERNER GLOßNER von den Privaten Brauereien Bayern e.V., wies bei der Pressekonferenz darauf hin, dass auch die bayerischen Brauereien die Auswirkungen des totalen Rauchverbotes drastisch spüren. Ein Rückgang von teilweise bis zu 20 % beim Bierabsatz muss festgestellt werden. Da mittlerweile auch die Bayerischen Spielbanken mit Verlust arbeiten und es in den grenznahen Gebieten zu Hessen, Österreich, Tschechien usw. bald keine Kneipen und Bars mehr geben wird, wird das totale Rauchverbot tausende von bayerischen Arbeitsplätzen kosten und eine gewachsene Kneipenkultur zerstören. 

Das totale Rauchverbot sollte deshalb nachgebessert werden, was auch Frau ANGELA INSELKAMMER, BHG-DEHOGA Bayern, forderte:

"Die Studie belegt, dass im Falle des Rauchverbotes bei den Wirtshäusern und Kneipen genau das eingetreten ist, worauf wir im Vorfeld hingewiesen haben: Rückläufige Umsätze, die viel kleinere Betriebe vor das wirtschaftliche Aus stellen. Und die weiteren geplanten Reglementierungen wie z.B. die Sperrzeitverlängerungen werden diesen Prozess noch beschleunigen. Die Frage ist nur, ob sich alle der Tragweite dieser Eingriffe in die unternehmerische Freiheit bewusst sind und die wirtschaftlichen wie auch sozio-kulturellen Konsequenzen darauf auch wirklich so mittragen wollen."

Die Pressemitteilung und die Charts zur Studie finden Sie hier:

PDF Pressemitteilung

PDF Studie