Heiner Kober, Pfeifenraucher
Keine Verbotspolitik, sondern Leben und Leben lassen!

Für mich ist die kommende Volksabstimmung zum totalen Rauchverbot in der Gastronomie völlig überflüssig. Über was soll hier denn abgestimmt werden?
Es gibt doch ohnehin nur noch ganz wenige Lokale, in denen geraucht werden darf. In ein solches gehe ich viermal im Monat, wenn wir uns zum Stammtisch treffen und ich gemütlich eine Pfeife rauchen will. Störe ich damit jemanden? Nein, denn wir sind hier alle Genussmenschen, die sich treffen, um zu reden und zur diskutieren. Zu uns kommen auch Nichtraucher, die meine Pfeife aber nicht stört, denn mein Stammlokal hat eine gute Entlüftung. Außerdem riecht mein Tabak gut!
Und genau dieser Genuss und diese gemütlichen Stunden sollen mir jetzt genommen werden! Warum denn? Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund dafür, außer man ist der Ansicht, dass Raucher generell zu Hause bleiben sollen. Dagegen wehre ich mich aber entschieden, denn das widerspricht meinem bayerischen Gerechtigkeitsgefühl. Ich will auch nicht, dass unser Lokal zusperren muss, denn genau das wird kommen, wenn unser Wirt seine rauchenden Stammgäste verliert. Letzlich führt das nur dazu, dass sich Raucher nur noch im privaten Kreis treffen, der keiner öffentlichen Kontrolle unterliegt.
Außerdem frage ich mich, warum wir immer alles aus den Staaten nachmachen müssen? In New York wird nach dem Rauchverbot jetzt ein Gesetz vorbereitet, das den Restaurants verbietet, beim Kochen S a l z zu verwenden. Salz ist nämlich ungesund! Wie lange wird es wohl dauern, bis auch bei uns das Salz auf den Brezln verboten wird?
Ich werde deshalb mit meinen Freunden gegen das totale Rauchverbot und die sich ausbreitende Verbotspolitk stimmen.
Ich bitte Sie, das ebenfalls zu tun.
Vielen Dank!
Heiner